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Markus von Glasenapp, der DB-Projektleiter der Ausbaustrecke 38, stellte die 700 Meter lange Einhausung vor. Eine "Überdeckelung der Strecke", die nicht nur dem Lärmschutz dient, sondern auch die Erschütterungen der sogenannten "Truderinger Spange" abmildern sollen.
Fünf Jahre haben sich die Anwohner gegen die Pläne gewehrt, direkt vor ihren Truderinger Grundstücken eine Güterverkehrstrasse auszubauen. Peter Brück und seine Frau wohnen direkt an dieser Spange. Er ist Sprecher der Bürgerinitiative Anwohner TDKS (Truderinger und Daglfinger Kurve und Spange) und sprach auf der DB-Veranstaltung und betonte die Bürgernähe der DB. Er bedankte sich beim Freistaat Bayern und der Stadt München für die Kostenübernahme. Näheres finden Sie unter: Öffentliche Projektauftritte – Daglfinger und Truderinger Kurve.
Die DB treibt den Bau der Daglfinger Kurve und Truderinger Kurve voran und will noch heuer das Planfeststellungsverfahren beantragen, das sich Jahre hinziehen wird. 2031 könnte Baubeginn sein.
Aber der viergleisige Ausbau zwischen Zamdorf und Johanneskirchen stockt noch immer. Der Bundestag muss erst noch eine Entscheidung treffen, wie der Güterverkehr auf dem Brennernordzulauf durchs Inntal rollen soll. Entscheidet sich der Bundestag für weniger Tunnelstecken im Inntal, wie Anwohner südlich von Rosenheim fordern? Dann gebe es Hoffnung für den Stadtbezirk Bogenhausen! Grünes Licht für unseren Bahntunnel?
Roland Krack |