Resolution für den Bahntunnel

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Bahntunnel jetzt

Verkehrsprognosen für Bahnknoten München aktualisieren

München wird im Transeuropäischen Eisenbahnnetz (TEN-T) der Knotenpunkt für den Güterverkehr Nord-Süd (Kopenhagen - Verona) durch den Brenner und auf der West-Ost-Magistrale Paris - Budapest sein. Die deutsche Politik vollzieht gerade eine verkehrspolitische Wende hin zu mehr Verlagerung von Güterverkehr von der Straße auf die Schiene. Die jüngst verabschiedeten Klimaziele des Bundeskabinetts und die Verkehrs- und Klimapolitik Österreichs und insbesondere Tirols beschleunigen dies. Daher sind die Verkehrsprognosen (Basisjahr 2010) des 2016 beschlossenen Bundesverkehrswegeplans (samt Ergänzungen von 2018) überholt. Diese können für Bund und Bahn nicht weiter Grundlage für die Planungen für den deutschen Teil des Zulaufs zum Brennerbasistunnel von München nach Kiefersfelden sein. Das gilt ebenfalls für die europäische West-Ost-Magistrale über den Münchner Nordring und die Strecke München-Trudering-Riem, Mühldorf-Freilassing.

München braucht gleiche Ausbaustandards

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat deshalb die „Szenarien 2050“ in Auftrag gegeben und im Sommer 2019 zur Grundlage seiner Planungen im Inntal und im Raum Rosenheim gemacht.
Im Projekt „Knoten München“ plant die Bahn zudem eine Verlagerung des Güterverkehrs vom Südring auf den Nordring.

Bei Bahnprojekten bemisst sich der Lärmschutz auch nach den prognostizierten Zugzahlen.

Der Bund muss seine Aufträge an die DB Netz AG für und um München aktualisieren und in der dichtbesiedelten Großstadt zumindest den gleichen Ausbaustandard wie im Inntal und für Rosenheim sicherstellen.
Sinnvolle und im Gesamtzusammenhang machbare Lösungen dürfen vom BMVI nicht weiterhin durch die Bildung kleinteiliger Planungsabschnitte ausgeschlossen und verhindert werden. Über die Teilprojekte hinweg ist ein qualifizierter Bürgerdialog als Bestandteil der Planung in den Aufträgen zu verankern.

Ausbaupläne für Güterverkehr und ÖPNV abstimmen

Der Freistaat Bayern muss in allen bereits in München laufenden Planungsaufträgen des Bundes an die DB Netz AG -soweit noch nicht geschehen- seine kompletten Ausbaupläne für den Regionalverkehr, den S-Bahn-Verkehr und die Flughafenanbindungen einbringen.

Dazu gehört auch der gesetzlich vorgeschriebene behindertengerechte Ausbau der S-Bahnhöfe Riem, Trudering, Daglfing, Englschalking (incl. Kreuzungsbauwerk mit der U-Bahnlinie 4) und Johanneskirchen. Bayern und die Stadt München müssen umgehend sicherstellen, dass die Bayerische Eisenbahngesellschaft diese Planung für die Verknüpfung von S8 und U4 in Englschalking in Auftrag gibt und diese auch sofortiger Teil der Ausbauplanungen Johanneskirchen – Zamdorf - Trudering wird.

Bahnkorridor Bogenhausen viergleisig unter die Erde

Die Planungen im Bahnkorridor Bogenhausen müssen ebenfalls die Einrichtung eines S-Bahnbetriebes zum Nordring und die Anbindungspläne von BMW über den Nordring Richtung Johanneskirchen berücksichtigen.
ZUMINDEST ZWISCHEN ZAMDORF UND JOHANNESKIRCHEN KANN UND DARF ES KEINEN EISENBAHNAUSBAU OHNE KOMPLETTEN TUNNEL GEBEN. DER BUND IST HIER ZUR KOSTENÜBERNAHME ZU VERPFLICHTEN.
Die Landeshauptstadt München braucht (angelehnt an die Szenarien 2050 des BMVI) ein „Eisenbahnausbauprogramm 2050“ für Güter- und Personenverkehr aus einem Guss.

München muss eine zentrale, politisch mitdenkende, koordinierende und fachlich voll verantwortliche Bearbeitung aller die Stadt betreffenden und berührenden Bahnprojekte organisieren und sicherstellen. Diese muss gleichzeitig die eine Ansprech- und Informationsstelle für die betroffenen Münchner sein.

Der BMVI darf durch seine erteilten Aufträge die Münchner Bevölkerung nicht schlechter stellen als die Menschen und Tiere im Inntal und im Loisachtal (Tunnelneubauten Oberau, Kramertunnel, Wanktunnel) und steht hier ebenfalls mit einem Tunnelbau in der Pflicht.

Ich unterstütze die Forderungen

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Inhalte und Forderungen dieser Resolution gegenüber

  • dem Bundesverkehrsminister und der Bundesregierung
  • der Deutschen Bahn und der DB Netz AG
  • dem Bayerischen Verkehrsminister und der Bayerischen Staatsregierung Der Landeshauptstadt München
  • den Amtsträgern und den Mandatsträgern aller Parteien und aller Ebenen

**ihre Unterschrift**



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ALTERNATIV können Sie die Resolution hier als pdf-Datei öffnen, ausdrucken und von Hand unterschreiben.

Senden Sie die unterschriebene Resolution bitte per Briefpost an:

BI für Bahntunnel
c/o Klaus-Walter Kroell
Flensburger Str. 42
81929 München

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